Anzucht von Gurken, Zucchini und Kürbis

Gurken und Zucchini gehören zum Standardprogramm in unseren Gärten und der Anbau von Speisekürbisse hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Hierbei hat sich vor allen Dingen der Hokkaido Kürbis ‘Uchiki Kuri‘ hervor getan. Er wird auch als Kastanienkürbis bezeichnet, weil sein Geschmack an Eßkastanien erinnert. Durch seinen hohen Karotingehalt ist er obendrein sehr gesund. Sein Fruchtfleisch und seine Schale sind kräftig orange rot, so dass er im Garten zum Blickfang wird. Die einzelnen Früchte erreichen ein Gewicht von etwa 1 bis 1,5 Kg. Besonders angenehm bei Zubereitung und  Verzehr: Die Schale kann mitgegessen werden.

Der beliebteste Speisekürbis ist der Hokkaido Kürbis ‚Uchiki Kuri‘

Aber auch Sorten wie ‘Butternut‘ oder ‘Muscat de Provence‘ schmecken hervorragend und sind immer häufiger in den Gärten zu finden.

Gurken, Zucchini und Kürbisse gehören alle der gleichen Pflanzenfamilie an und unterscheiden sich weder im Termin für die Anzucht, noch in den Anzuchtbedingungen.

Wer es mit dem Erntebeginn nicht so eilig hat, kann im Mai direkt in den Garten säen. Allerdings bleiben einem hierbei die Risiken erhalten, die man bei einer Voranzucht weitestgehend ausschalten kann (z.B. schlechte Keimung durch ungünstige Witterung oder Schneckenfraß). Bei einer Voranzucht, die in der zweiten Aprilhälfte beginnen sollte,  empfiehlt es sich, direkt in den Endtopf zu säen.  Wie groß dieser ist, hängt ganz davon ab, mit wie vielen Blättern die Pflanzen ausgepflanzt werden sollen. Je kleiner die Pflanzen sind, desto geringer ist der  Pflanzschock, aber umso größer ist die Gefahr, dass die Pflanzen von Schnecken gefressen werden. Ich pflanze in der Regel, wenn sich das 2. Paar Laubblätter bildet und schütze die Pflanzen mit der umweltfreundlichen und bestens bewährten Schneckenkorn – Schneckenfalle. Für diese Pflanzengröße genügt ein 6er Topf durchaus. Die Anzucht dauert in diesem Fall etwa 3 Wochen. Die optimale Keimtemperatur beträgt 22 – 28 Grad. Während der Keimphase sollten die Töpfe mit einer normalen Plastiktüte oder ähnlichem abgedeckt werden, aber so, dass ein Luftaustausch gewährleistet ist. Dies schützt vor Austrocknung der Erde und hält auch die Temperatur konstanter. Nach der Keimung genügen 20 – 22 Grad. Wichtig ist es nun, den Pflanzen möglichst viel Licht zukommen zu lassen. Sie sollten so oft wie möglich an einem hellen und windgeschützten Platz im Freien stehen. Bei Bedarf kann etwas Flüssigdünger (z.B. spezieller Jungpflanzendünger oder Blumendünger) dem Gießwasser beigegeben werden.

 

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